DATUM: 20. März 2026
ZEIT: 20:00
wenet 20. März 2026

Die Band um den Gitarristen Werner Neumann spielte seit ihrer Gründung im Jahr 2018
europaweit an die hundert Konzerte, veröffentlichte zwei CDs („Neue Heimat“ und „Alte
Liebe“) und schrieb und spielte die Musik zu zwei Produktionen mit der Sebastian Weber
Dance Company. Auch wenn Jazz und Improvisation die Basis ihres Zusammenspiels ist,
frönen die drei Leipziger Musiker dem Rausch des Stilbruchs. Von Reggae und Tango zu
Blues und Rock, von Backbeats zu vertrackten Takten in elf Achteln, von Free zu
Eingängigem, von zart und zerbrechlich bis hin zur Urgewalt brachialer Unisono
Passagen. WENET feiert den Stilbruch, verbeugt sich gleichsam vor den Songs und
zelebriert den heiligen Moment im Jazz: die Improvisation, das Zusammenspiel, die
Kommunikation zwischen den Musikern und zwischen Band und Publikum.
Tom Friedrich ist ein überaus gefragter Trommler der deutschen Jazzszene. Er spielt u.a.
mit der Monika Roscher Bigband und ist Preisträger des Jazzpreises der Stadt Leipzig und
des Burghausener Jazzpreises. Steffen Greisiger studierte bei Richie Beirach und hat als
Filmkomponist den John Williams Award gewonnen. Werner Neumann ist seit 20 Jahren
Professor für Jazzgitarre an der HMT Leipzig und hat mit unzähligen Größen der
nationalen und internationalen Musikszene gespielt (Richie Beirach, Napoleon Murphy
Brock, Katharina Franck/Rainbirds).
„Der Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten
Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische
Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend. Gegen jeglichen Purismus ist er gleichermaßen im
Jazz, in der Fusionmusic und im Rock, auch härterer Gangarten zu Hause … Gerade auf
der Bühne kommen die verborgenen musikalischen Wurzeln Werner Neumanns deutlich
zum Vorschein, wenn er beispielsweise mit übersteuerten Soundgewittern eines Jimi
Hendrix durch die gemäßigte Jazzlandschaft fegt. Solche überraschenden Sprünge und
Gegensätze im stilistischen Konzept, die jedoch nie unangebracht, sondern im Gegenteil,
äußerst erfrischend wirken, sind Bestandteil des individuellen Stils des Gitarristen, der
sich durch eine geschickte, gelungene Verflechtung von Rock und Jazz Herkunftslinien
mit den Jahren herausformen konnte.“
(Harald Rehmann im Deutschlandfunk, Jazzfacts „Saitenfeuer“)
„Ihre Musik macht Spaß, fusioniert Tradition und Aufbruch, Amerika und Europa, Jazz und
Rock, bleibt bei sich, wenn sie voller Finten ihre Fährten legt und ein Stück aus dem
anderen hervorgehen lässt. Das ergibt ein facettenreiches Album wie aus einem Guss,
schwelgerisch und losgehend, verträumt und attackenreich, diszipliniert und spontan,
traditionell und modern, subtil und kompakt. Das zitiert Radiohead und Strawinsky,
Volkslied und Lagerfeuergitarre und lässt Jon Lord, Billy Preston und Jimmy Smith
aufscheinen.“
(Dr. Ulrich Steinmetzger)
„ … und bringt auf´s Schönste Wes Montgomery, Tony Williams Lifetime und manch
anderes unter einen Hut!
(Fono Forum, jeweils vier Sterne für Musik und Klang)
„Mit diesem Trio hat WN Granden der Jazzhistorie inhaliert, um sie als Eigenes
auszuatmen. Ach, wenn man das doch endlich wieder live in den Klubs konsumieren
könnte.“
(Jazzpodium, zur Corona-Zeit)
„Nie bekommt der Zuhörer nur das eine oder das andere: Dieses Trio ist viel zu kreativ,
um sich mit dem Konzept ‚ein Song – eine Stimmung‘ abzufinden.“
(Kulturnews)

werner neumann electric trio
Werner Neumann – guitar
Steffen Greisiger – organ
Tom Friedrich – drums

Eintritt 20/15€

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