An diesem Abend treffen die drei Protagonisten erstmals aufeinander – ein faszinierendes Zusammenspiel dreier unverwechselbarer musikalischer Handschriften, die in der gemeinsamen Sprache des Jazz zu einer einzigartigen Klangwelt verschmelzen.
Brian Seeger (Titelbild)
Ein integraler Bestandteil der lebendigen Jazzszene von New Orleans ist Brian Seeger, bekannt für seinen warmen, fließenden Ton, seine suchenden melodischen Improvisationen und seine eindrucksvollen Kompositionen. Seeger trat bereits gemeinsam mit Dr. Lonnie Smith, Stanton Moore, Nicholas Payton, Herlin Riley, Karrin Allyson, Aaron Neville und vielen weiteren Künstlern auf – vor Publikum in 30 Ländern, von Bolivien bis Kasachstan. Außerdem war er bei renommierten Festivals wie dem North Sea Jazz Festival, dem Montreux Jazz Festival und dem Umbria Jazz zu erleben.
Obwohl seine musikalischen Ausflüge stark von seinem Studium bei zeitgenössischen Jazzgrößen wie Gary Burton und Ellis Marsalis geprägt wurden, ist Seegers Spiel tief im Blues, in der amerikanischen Roots-Musik sowie im Klang von New Orleans verwurzelt. Diese Elemente verbindet er zu einem zutiefst persönlichen und gefühlvollen Stil. Seine musikalische Ästhetik ist im Kern die eines Jazzmusikers, lässt jedoch zugleich viel Raum für Einflüsse anderer Genres.
Als angesehener Jazzpädagoge bekleidet Seeger die Coca-Cola Endowed Chair in Jazz Studies an der University of New Orleans. Darüber hinaus ist er preisgekrönter Komponist und Produzent und wirkte bislang an über 30 Veröffentlichungen mit. Seeger ist Mitglied der Producer and Engineering Wing der National Academy of Recording Arts and Sciences (GRAMMYs) und offizieller Künstler-Endorser für Mesa Boogie-Verstärker sowie Produkte von D’Addario.
„Der gefeierte Gitarrenvirtuose … Seegers Gitarrenspiel ist außergewöhnlich, und dank seiner lebenslangen Erfahrung gelingt es ihm, musikalische Grenzen immer weiter zu verschieben …“
— Chris Saucier, WWOZ
„Brian Seeger ist einer der unbesungenen Helden des modernen New-Orleans-Jazz.“
— Jay Mazza, thevinyldistrict.com
„Brian Seeger, …der dem Publikum den Atem nahm. Es ist die musikalische Vielfalt New Orleans, die er entstehen lässt, die den Raum einnimmt, …mitreißende Rhythmen den Keller beben lassen.“
— Aachener Zeitung
Tamara Lukasheva

Als Komponistin, Sängerin und Intstrumentalistin ist sie eine Künstlerin ersten Ranges, die Musik in all ihren Facetten lebt und liebt. Mit ihren Werken schafft sie fesselnde und tiefgründige Klanglandschaften, die alle Zuhörenden auf eine emotionale Reise mitnehmen. Ihre Kompositionen sind eine Mischung aus Kreativität, Innovation und technischer Raffinesse. Sie erweitern die grenzen der Musik und erkunden neue Horizonte.
Aber nicht nur als Komponistin beeindruckt Tamara Lukasheva. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, die sowohl kraftvoll als auch zart klingen kann, verliebt sie ihren Liedern einen ganz eigenen Zauber. So erzählt sie Geschichten, die uns alle bewegen.
Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen, Alltag und Weltgeschehen zu verarbeiten. Und etwas Neues zu erschaffen, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg.
Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa, Ukraine, geboren. Zwischen 2003 und 2007 studierte sie am Konservatorium in Odessa, zwischen 2010 und 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo sie heute lebt.
Clemens Orth

Die Wechselwirkung mit den „Tasten“ faszinierte den Pianisten und Komponisten Clemens Orth von jeher wie eine „Liebe auf den ersten Blick“. Schon als Dreijähriger fing er mit dem Klavierspiel an, erhielt schließlich Unterricht und eine klassische Ausbildung. Mit 17 schloss er eine Ausbildung zum Kirchenorganisten ab. Was dann folgt, reiht sich wie eine mehrreihige Perlenkette von Wechselwirkungen aneinander.
Mit seinem Pianotrio war er 1995 Sieger beim Wettbewerb Krakow Jazz Juniors. Erste Aufnahmen entstanden 1997, als er Mitglied im Bundesjugendjazzorchester war (Focus on Vocals, Mons Records). Im selben Jahr spielte er in Gunter Hampels Next Generation, mit der er u. a. bei der MusikTriennale Köln auftrat. In New York entstand mit Hampel noch das Album The 8th of September 1999, in der Dresdner Tonne im Folgejahr Earthlings
Außerdem nahm er im Trio mit Dietmar Fuhr (Kontrabass) und Matthias Kornmaier (Schlagzeug) sein Debütalbum Silhouette Ascending (Mons) auf
2000 erhielt er ein Stipendium zum Studium am Queens College in New York City.
2009 legte er das Soloalbum Here Now (Konnex) vor, auf dem er neben Standards wie „You’d Be So Nice to Come Home To“ und Thad Jones’ „A Child Is Born“ auch Eigenkompositionen vorstellte.
Heute ist Clemens Orth im Zenit zahlreicher musikalische Formationen und Ehrungen. Sowohl als Solist (2009 war er Sieger beim internationalen Piano-Wettbewerb „Premio Benedetto XIII“ in Bari.) als auch mit seinen Trios ( 1995 Sieger beim Wettbewerb Krakow Jazz Juniors) wurde er ausgezeichnet und wirkte bei zahlreichen Albumproduktionen als Studiomusiker mit. Seine Konzerte finden international sowohl an renommierten Orten wie die Carnegie Hall New York als auch in Konzertsälen und Kirchen statt. Für das renommierte JAZZTHING Magazin ist Clemens Orth „…ein Musiker ,… der zwar seine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit liebt, aber dennoch seinen kulturellen Wurzeln, seinen gemachten Einflüssen und Prägungen verbunden bleibt“…Jazzthing 81 (11/09 – 01/10)
Immer wieder entdeckt Clemens Orth für sich Neues so die Wechselwirkung mit Hammondorgel und seiner eigenen, der menschlichen Stimme. Clemens Orth komponiert, arrangiert, improvisiert und produziert Aufnahmen verschiedener Styles
im eigenen Tonstudio in Köln.
Der Kern des Pianisten Clemens Orth liegt in seiner Performance als Solist und der Königsdisziplin der Improvisation in der er aus dem Vollen schöpft und sein Publikum verschiedener Generationen daran Teil haben lässt.
HERE NOW sagte über Clemens Orth in einer Rezension, er sei ein „… eloquenter Geschichtenerzähler, der mit rhythmischer Raffinesse und flüssiger Phrasierungskunst die Zuhörer in seinen Bann schlägt…“ und der es versteht,
„…wie aus dem Stegreif improvisiertes musikalisches Material auch einmal auf des Wesentliche zu reduzieren….“
Eintritt: 20/15€