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DATUM: 25. September 2017
ZEIT: 20h
Hammond Organ Grooves „live“ 25. September 2017

Jeden 2.& 4. Montag im Monat gibt es Hammond Orgel Jazz vom Feinsten immer in wechselnden Besetzungen!
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Nicolas Simion – reeds
Nicolas Simion wurde 1959 in Dumbravita, einem kleinen Dorf in den Karpaten Siebenbürgens, geboren. Sehr früh schon zeigte sich sein Talent. In Kronstadt (Brasov) besuchte er das Musikgymnasium und absolvierte anschliessend ein klassisches Studium an der Musikakademie in Bukarest.

In Wien traf er auf heimische und internationale Grössen und hatte erstmals Gelegenheit, mit ihnen gemeinsam zu spielen. Darunter Art Farmer, Leo Wright, Idris Muhammad, Jim Pepper, Harry Sokal, Christian Muthspiel u.v.a. Mit letzterem nahm er seine erste Platte im Westen auf. Die erste CD unter eigenem Namen erschien 1992 unter dem Titel „Black Sea“. Seither liess er regelmässig mit interessanten Veröffentlichungen aufhorchen. Mit dabei waren u. a. grossteils amerikanische Musiker, wie Graham Haynes, Lonnie Plaxico, Ed Schuller, Peter Perfido und der Pianist Mal Waldron. Letzterer ersetzte in seinem Quartett den leider viel zu früh verstorbenen Saxophonisten Jim Pepper mit dem jungen Nicolas Simion. Seither verbindet die beiden eine überaus interessante musikalische Zusammenarbeit, die 1998 in der Duo-CD „The Big Rochade“ und zahlreichen Auftritten gipfelte. Mal Waldron schätzt an Nicolas Simion vor allem seine Flexibilität und Einfühlsamkeit und seinen ethnischen Background. Ein weiterer wichtiger Wegbegleiter war der polnische Trompeter Tomasz Stanko, mit dem er einige hochinteressante Aufnahmen einspielte. Der berühmte amerikanische Third stream-Komponist Gunther Schuller war von Nicolas Simions Musik derart angetan, dass er unter seinem label GM Recordings ein Aufnahme Simions auf dem amerikanischen Markt veröffentlichte und ihn als Solisten für sein Projekt „The Music of Jim Pepper“ auserwählte.

Aber auch als Komponist zeitgenössischer Musik machte Nicolas Simion von sich reden. Für ein Auftragswerk des österreichischen Kulturministeriums wurde er 1995 mit dem Körnerpreis ausgezeichnet.
Drori Playing blue sparkle
Drori Mondlak – drums
Drori Mondlak ist einer der herausragenden Jazz-Schlagzeuger und Bandleader der
internationalen Jazzszene. Sein wohldosiertes und delikat-groovendes Jazz-Drumming, seine spielerische Raffinesse und sein enormes musikalisches Feingefühl haben ihm zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten mit kreativen Künstlern sowie eine positive Resonanz der Jazzpresse in den USA und Europa eingeheimst.
Seine überaus eklektische Arbeit in über zwanzig Jahren in New York haben Drori mit Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Don Friedman, Chris Potter, Lew Tabackin, Ernestine Anderson, Cary DeNigris, Danny Mixon, Bill Charlap, Lynn Seaton, Danny Mixon, John Hicks, Vic Juris u. v. a. zusammengeführt. Mondlak ist auch in der europäischen Jazzszene angekommen und spielte mit Lee Konitz, Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Karolina Strassmayer, Chico Freeman, Lynne Ariane, Stefan Bauer. Nicolas Simion, Tony Lakatos, Kalman Olah, Elena Ledda, Fritz Pauer und Lynne Arriale.
Jazz historian Arnaldo DeSouterio recently wrote in his review, “a drummer of extreme subtlety and refinement that reminds me of Roy Haynes in his best moments.”
“The precision, speed and strength of Mondlak’s drumming are reminiscent of Joe Morello in his early years with Dave Brubeck”. Doug Ramsey, Arts Journal
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Clemens Orth – hammond organ
Clemens Orth tritt seit seinem Musikstudium in unterschiedlichsten Formationen in Erscheinung. Neben seinen Solo Konzerten hält er dem Piano Trio stets die Treue, wenn auch in unterschiedlichen Besetzungen.
Bezieht er sich am Klavier deutlich auf die klassischen Einflüsse des Jazz, treten simultan auch Facetten der Moderne auf, bis hin zur Avantgarde und zum freitonalen Spiel. Ebenso kann er in elektrischen Formationen mit einer ausgefeilten Sprache des R&B sowie des Fusion überraschen. In letzter Zeit tourte er mit seinem New Yorker Trio und mit Markus Segscheider´s Band „Playground“ im deutschen Sprachraum, mit seinem „Nirvana“ Trio war er im osteuropäischen Raum zu hören. Das Jazz-Orgelspiel verfolgt er seit knapp 2 Jahrzehnten und hat dieses Frühjahr einige seiner Kompositionen aufgenommen.
Clemens spielte mit:
Obed Calvaire, Nathaniel Townsley, Gunter Hampel, Manfred Schoof, Michael Mossman, Peter Herbolzheimer, Helge Schneider, Laith Al Deen, BroSis, Sydney Youngblood, Nils Wogram, Ed Schuller, Frank Gratkovski, Matthias Schriefl, Mark Ferber, Derek Nievergelt und vielen mehr…

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